2008-02-20

Liechtenstein: Debatte �ber Medienkampagne

--- Liechtenstein beschwert sich, dass eine Medienkampagne gegen das Land durch deutsche Medien gef�hrt wird - angezettelt durch die Bundesregierung. Der Deutschen Journalistenverband kontert, deutsche Medien lie�en isch nicht von der Bundesregierung "instrumentalisieren".
Ja, warum denn nicht? Passiert das nicht st�ndig? Ging es nicht damit los, dass Kamerateams vor Zumwinkels Haust�re standen? Welch ein zeitlicher Zufall!
Ging es nicht damit weiter, dass niemand mit den Betroffenen reden konnte und sich alle letztlich auf den Sprecher des Bundesfinanzministeriums verlie�en - und nat�rlich auf die Staatsanwaltschaft?
Und warum werden pl�tzlich keine Namen mehr von Promis ver�ffentlicht, die jetzt auch zu hause hochgenommen wurden?
Wenn da nicht mal die Medien genutzt wurden, um Deutschlands Steuers�nder - und damit auch das kleine F�rstentum Liechtenstein - in Panik zu versetzen. So konnte Merkel heute beim Treffen mit dem Liechtensteiner Regierungschef einen Forderungskatalog pr�sentieren. Das wirkt medial eindrucksvoll. Das Steuerparadies wird deshalb noch lange nicht sein Gesch�ftsmodell aufgeben.

Labels: ,