Studie: B�rger-Journalisten haben noch wenig Einfluss
--- Glaubt man der neuen Studie The state of the American news media in 2008, ist es noch nicht so weit her mit der demokratisierenden Wirkung des Internet im Medienbetrieb. Eine Meldung von AP dazu in der Netzeitung:
Das Internet hat den Journalismus deutlich ver�ndert - einer US-Studie zufolge aber auf eine Art, wie sie noch vor wenigen Jahren nicht zu erwarten war. W�hrend lange Zeit eine Demokratisierung der Medien durch zahlreiche neue Stimmen, Geschichten und Perspektiven im Netz vorhergesagt wurde, scheint sich die Nachrichtenagenda tats�chlich eher zu verengen. Laut dem am Sonntag ver�ffentlichten j�hrlichen Zustandsbericht der Nachrichtenmedien, die das Projekt f�r Exzellenz im Journalismus erstellte, sammeln viele Webseiten lediglich Nachrichten, die an anderer Stelle produziert wurden. Zwei Themen - der Krieg im Irak und die US-Pr�sidentenwahl 2008 - beherrschten im vergangenen Jahr in den USA mehr als ein Viertel der Geschichten in Zeitungen, im Fernsehen und online. Abgesehen von Irak, Iran und Pakistan machten Geschichten �ber den Rest der Welt weniger als sechs Prozent der Nachrichten in den USA aus. Bemerkenswert sei auch, dass zwar die Zielgruppe f�r traditionelle Nachrichten in gleicher St�rke erhalten bleibe, die Zahl der Mitarbeiter bei den Nachrichtenorganisationen aber tendenziell schrumpfe, sagte Tom Rosenstiel, Direktor des Projekts. Die meisten Nachrichtenwebsites sind au�erdem nicht mehr Endziel der User.Beim Project for Excellence in Journalism vom Pew Research Center liest sich das Ganze in der Einleitung so: Looking closely, a clear case for democratization is harder to make. Even with so many new sources, more people now consume what old media newsrooms produce, particularly from print, than before. Online, for instance, the top 10 news Web sites, drawing mostly from old brands, are more of an oligarchy, commanding a larger share of audience, than in the legacy media. The verdict on citizen media for now suggests limitations. And research shows blogs and public affairs Web sites attract a smaller audience than expected and are produced by people with even more elite backgrounds than journalists. Certainly consumers have different expectations of the press and want a changed product. But more and more it appears the biggest problem facing traditional media has less to do with where people get information than how to pay for it � the emerging reality that advertising isn�t migrating online with the consumer. The crisis in journalism, in other words, may not strictly be loss of audience. It may, more fundamentally, be the decoupling of news and advertising. This more nuanced recognition is also putting into clearer relief what news people see as their basic challenge: somehow they must reinvent their profession and their business model at the same time they are cutting back on their reporting and resources. Blogger sind also noch nicht das Mega-Ding, f�r die traditionellen Medien sieht es aber auch nicht sonderlich gut aus. Vielleicht sind ja dann doch Twitter und Co. die Zukunft des Kurznachrichtenaustauschs.
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