2009-03-19

Information Warfare wichtiger als herk�mmliche Waffen?

--- Heise online berichtet �ber eine Untersuchung des Historikers Yaniv Levyatan von der Universit�t Haifa �ber Propaganda im Medienkrieg im Gaza-Streifen:
Levyatan schreibt in seiner Studie, die in der Zeitschrift Bitachon Leumi des National Security College erschienen ist, dass Terrororganisationen erhebliche Mittel in den Infowar investieren, "wodurch sie die materielle Kluft zwischen ihnen und ihren konventionell k�mpfenden Kr�ften �berbr�cken k�nnen". Der Info- oder Medienkrieg werde in den neuen und herk�mmlichen Medien und anderen technischen Plattformen wie dem Internet oder Computerspielen gef�hrt. Die Organisationen h�tten im Medienkrieg auch "eingebaute Vorteile". ... Im Grunde schl�gt Levyatan vor, dass der Krieg mit t�dlichen Waffen von einem Krieg mit kulturellen Waffen erg�nzt werden m�sse, um die �ffentlichkeit sowie die Bev�lkerung in den umk�mpften Gebieten gezielt zu beeinflussen oder zu manipulieren: "Information ist eine Waffe. Wie jede Armee in Panzer und Flugzeuge investiert, muss sie auch in Informationswaffen investieren. Die Armee muss F�higkeiten und Geschicklichkeiten in Bereichen wie Computerspiele, Videoclips und Fernsehprogramme entwickeln, die nicht immer als intrinsischer Bestandteil ihrer Aktivit�ten verstanden werden." Wenn man erreiche, durch ein Informationsprodukt dem Gegner zu schaden, dann k�nne dies bei seiner Bek�mpfung wirksamer sein als materielle Gewalt.
Die entsprechende Mitteilung der Universit�t l�uft unter dem Titel: Ideas are sometimes stronger than bombs."

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