2008-04-29

BND und Berlin: Die Schuldfrage

--- Die FAZ hat in ausgezeichneter Art und Weise beschrieben, wie der Bundesnachrichtendienst arbeitet und welche Menschlichkeiten dort und im Zusammenspiel mit den zust�ndigen Ministerien f�r etliche Probleme sorgen. Vor allem widmet sich der Beitrag der Tatsache, dass es auch Bundesbeh�rden untereinander vortrefflich verstehen, sich die Schuld f�r den ein oder anderen Skandal zuzschieben und so in der �ffentlichkeit (also den Medien) in einem guten Licht zu erscheinen.

Schlie�lich kamen sich Nachrichtendienst und Pr�sident ziemlich verlassen vor, als wegen des Ankaufs von Steuerdateien aus Liechentstein und wegen seiner Beobachtungen zu der heimlichen Polizistenausbildung systematisch alle Vorw�rfe und Verantwortlichkeiten verschiedener Ministerien auf den BND geschoben wurden. Damals, wie auch in der j�ngsten Aff�re, hat das Kanzleramt �berwiegend geschwiegen und, den Schirm in der Hand, Uhrlaus Truppe im Regen der Vorw�rfe stehen lassen. Dass es unter solchen Umst�nden schwierig w�re, einen geeigneten Nachfolger f�r Uhrlau zu finden, versteht sich da schon fast von selbst.


So also wird alles auf dem BND abgeladen, w�hrend der Innenminsiter, der Kanzleramtsminister und andere fein raus sind.

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