BEE-Pr�sident: Lackmann spricht Tacheles und geht
--- Es kommt selten vor, dass ein Verbandspr�sident sich �ber Lobbying mockiert und deshalb seinen Hut nimmt. der Pr�sident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien e.V. (BEE), Johannes Lackmann, Pr�sident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien, hat jetzt zum Januar 2008 seinen R�cktritt erkl�rt. Das hat er im Interview mit dem Magazin Photon bekannt gegeben. Dazu die Pressemitteilung der Zeitung:
"Im Interview mit dem Solarstrom-Magazin PHOTON erkl�rt er, dass es f�r ihn nicht infrage komme, beliebige wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Ihm sei wichtig gewesen, glaubw�rdig gegen�ber der Politik auftreten. "Das, was von uns jetzt erwartet wird - sowohl von der Branche als auch von der Politik - ist reiner Lobbyismus. Und da sage ich: Tut mir leid, das ist nicht mein Job!"Die Zeiten, dass die �kos die Gutmenschen und die Energiekonzerne die B�sen sind, haben sich schon seit l�ngerem ge�ndert.
Zudem kritisiert der BEE-Pr�sident, dass die Solarlobby daran mitgewirkt habe, Geld aus dem Topf f�r erneuerbare Energien faktisch f�r die F�rderung fossiler Heizkessel auszugeben. "Wenn ich jetzt sehe, dass BDH (Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V.) und BSW (Bundesverband Solarwirtschaft e. V.) gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium vereinbart haben, f�r Solarthermie mehr zu zahlen, wenn man Brennwertkessel einsetzt - das hei�t, dass es letztlich f�r fossile Heizkessel Geld aus dem Marktanzreizprogramm f�r erneuerbare Energien gibt -, dann str�uben sich mir einfach die Nackenhaare."
Labels: lobbying





