2007-02-10

Irak-Krieg: Bush soll in die Irre gef�hrt worden sein

--- H�bsche Realsatire zu den Beweggr�nden f�r den Irak-Krieg:
Der ehemalige Leiter der Politik-Planungsabteilung im US-Verteidigungsministerium, Douglas Feith, habe im Wei�en Haus von einer �u�erst engen und ausgereiften Beziehungen zwischen der Extremistenorganisation al-Qaida und der irakischen F�hrung gesprochen, als ob es sich um eine Tatsache handle, kritisierte der Pentagon-General-Inspekteur Thomas Gimble gestern Abend. Gegenteilige Erkenntnisse der Geheimdienste habe Feith dabei schlichtweg ignoriert. Feith "zeigte die andere, abweichende Seite nicht". Feiths Handlungen seien in einigen F�llen unangemessen gewesen, weil sie ihre Abweichung von Erkenntnissen der Geheimdienste nicht deutlich gemacht h�tten, sagte Gimble. So habe Feith angegeben, dass Monate vor den Anschl�gen vom 11. September 2001 sich ihr Drahtzieher Mohammed Atta mit einem irakischen Beh�rdenvertreter getroffen habe. Die US-Geheimdienste h�tten dies jedoch nicht belegen k�nnen. Gimble kam auch zu dem Schluss, dass Ex-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz Feith beauftragt habe, alternative Geheimdiensterkenntnisse zu verfolgen. Gimble berief sich auf den Untersuchungsbericht, den er nach einj�hriger Arbeit im Auftrag des Geheimdienstausschusses des Senats am Freitag vorstellte. Trotz der Erkenntnisse wird darin empfohlen, keine Konsequenzen aus den Vorw�rfen zu ziehen. Die inzwischen vollzogenen Personalwechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums und der Geheimdienste machten eine Wiederholung unwahrscheinlich.
Und sonst: The Good Russian: Der russische Pr�sident Wladimir Putin hat den USA und der Nato unter anderem eine gef�hrliche Militarisierung der Au�enpolitik vorgeworfen. �Wir sind Zeuge ungez�gelter Milit�ranwendung in internationalen Anliegen�, sagte er auf der M�nchner Sicherheitskonferenz. ... Die USA h�tten die Grenzen in fast allen Bereichen �berschritten. Gewalt d�rfe nur das letzte Mittel sein und sei nur legitim, wenn sie von den Vereinten Nationen beschlossen worden sei - Entscheidungen der Nato oder der Europ�ischen Union k�nnten dies nicht ersetzen, sagte Putin und warnte: �Einseitige, unlegitimierte Aktionen sind keine L�sung, sondern Quelle neuer Trag�dien und Spannungsherde�.

Wir wussten es ja schon immer: Blogger sind meistens "investigative Multiplikatoren". Eine Studie �ber Blognutzer der Universit�t Leipzig in Kooperation mit der Suchmaschine ask.com sieht in ihnen vor allem Internet-Nutzer, die mehr wissen wollen, Informationen aktiv weitergeben und gut vernetzt sind. Im einzelnen machte die Studie unter den mehr als 600 befragten Internetnutzern aus Deutschland f�nf verschiedene Typen von Blognutzer aus, wie das Unternehmen in M�nchen mitteilt. Demnach werden 17,7 Prozent der Befragten als "social networker" klassifiziert. Sie nutzten Blogs in erster Linie, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, neue Bekanntschaften zu kn�pfen und um sich mit anderen auszutauschen. Ebenfalls 17,7 Prozent z�hlten zu der Gruppe der "Selbstdarsteller", die von sich behaupten, etwas zu sagen zu haben und �rger und Kritik loswerden m�chten. Die gr��te Gruppe bilden den Angaben zufolge allerdings die "Wissensdurstigen" mit 23,7 Prozent. Sie nutzten Blogs vor allem, um Hintergrundinformationen zu suchen, da sie klassischen Medien weniger trauten. Zwei weitere Gruppen seien die "Informationssucher" (18,9 Prozent) und die "aktiven Konsumenten" (22,8 Prozent).

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