2006-07-20

GEZ-Geb�hren: DIHK macht mobil im Sommerloch

--- Nun wei� jeder, was schon seit langem beschlossen ist: Ab 1. Januar 2007 werden GEZ-Geb�hren auf internetf�hige Computer f�llig. Warum, will so mancher User wissen, wer guckt schon Fernsehen im Internet? Vor allem, welcher Unternehmer sitzt schon tags�ber vor seinem Rechner und guckt sich Daily soaps an? Die M�glichkeit allein z�hlt, sagen die GEZ-Fahnder, au�erdem wollen unsere �ffentlichen-rechtlichen Senderchefs ja auch gut leben. Das Thema nervt vor allem den Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Der ging damit hausieren und bot es jedem Journalisten an, der es nicht wusste oder auch nicht wissen wollte. Inzwischen ist die Bombe hochgegangen: SZ, FAZ, FTD und etliche andere Medien berichten inzwischen dar�ber und verbreiten den Vorwurf der Wirtschaftsverb�nde, die Regierung betreibe "Abzocke". Mal sehen, ob das Thema sich noch zum veritablen Sommerloch-Renner entwickelt. Diskussion im Forum.

2 Comments:

At 8:07 PM, Anonymous Rufus T. Firefly said...

Kann den Rundfunkanstalten nur recht sein, wenn die GEZ die B�sen sind und so vom eignentlichen Skandal abgelenkt wird: der Mittelverwendung der Rundfunkanstalten. Dass da einige Leitende nach Industriestandard bezahlt werden, ist nicht das Problem, sondern:

- dass die �.-r. Anstalten weg von der Kultur und der Information gehen, das kostet blo� Geld und guckt keiner, stattdessen Quote �ber alles und immer neue H�rfunk- und Fernsehprogramme bringen immer noch mehr von dem, das keiner braucht

- die immer mehr �.-r. Programme bringen Dudelfunk, damit die Tontr�gerindustrie was zum Schieben hat oder Sendungen im Zusammenarbeit mit namentlich genannten oder auch nicht genannten Sponsoren, damit auch da weiter geschoben werden kann

- dass bei denjenigen, die Sendungen produzieren gespart wird, damit die �.-r. Anstalten umso mehr in aine aufgebl�hte B�rokratie stecken k�nnen, auf dass alle, die im Rundfunkrat blockierenden Sitz und Stimme haben, ihre Getreuen weiter mit Posten versorgen k�nnen.

 
At 8:35 AM, Anonymous wilm said...

Irgend jemand mu� schlie�lich die Propagandakosten f�r den Kampf um die �ffentliche Meinung tragen!! Basta!! Nicht�s wirklich Neues. Kurt Tucholsky wu�te schon seinerzeit" Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht."

 

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