2006-01-05

Heidi Klum: Angriff auf die Weblogs

--- In der sch�nen Welt des Vaters (und Managers) von Heidi Klum ist kein Platz f�r Weblogs. Vor allem nicht f�r solche, die sich mit seiner Tochter besch�ftigen. Heute berichtet das Handelsblatt, dass er an den Betreiber der Internetseite www.werbeblogger.de folgendes geschrieben hat: "Da der Name Heidi Klum gesetzlich gesch�tzt ist, (...) bitte ich Sie, den Namen aus Ihrer URL zu entfernen und die Werbung mit dem Namen Heidi Klum einzustellen." Was war passiert? Die Werbeblogger hatten sich mit Klum besch�ftigt, in der URL des konkreten Beitrags stand nat�rlich "heidi_klum", warum auch nicht. Werbung? Fehlanzeige. Das Handelsblatt schreibt: "Und immer h�ufiger geraten die Blogschreiber in Konflikt mit Unternehmen, die glauben, ihre Markenrechte w�rden verletzt. So wie im Fall Heidi Klum. [...] Die Aff�re ist l�ngst �ber den Globus verbreitet. 10 000 Seitenabrufe z�hlte allein der Werbeblogger am vergangenen Dienstag, auf zahlreichen anderen Blogs wird der Fall diskutiert. Auch die ersten US-Blogs berichten. So betont Being Reasonable (www.being-reasonable.com), dass sich die Geschichte auch ohne Deutschkenntnisse verfolgen lasse - dank Google-�bersetzungsfunktion. Wer bei den Suchmaschinen "Heidi Klum" eingibt, erf�hrt schnell von ihrem Vater und seinem Gebaren. Eine Beschneidung der Meinungs- und Pressefreiheit sei dies, schreiben die Blogger." Klums Pappa hat sich gegen�ber dem Handelsblatt zu dem Fall und den Seitenbetreiber ge�u�ert: "Herr Breitenbach benutzt als Trittbrettfahrer f�r die Bewerbung seiner Website kostenlos den gesch�tzten Namen Heidi Klum. (...) Von ihm aus gesehen, geschickt, und warum sollte er aus eigener Kraft seine Seite bewerben, wenn es auch anders geht. Die rechtlichen Fragen sollten von den Leuten beantwortet werden, die mehr davon verstehen." Also geht die Sache jetzt vor Gericht.
Diskutiert im FORUM.

2 Comments:

At 2:37 PM, Anonymous Anonym said...

Vor Gericht geht es dann bestimmt doch nicht. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, auch wenn z. B. "Klumpfu�" als �berschriftenwortwahl nicht gerade gl�cklich war. Man sollte aber endlich wieder sachlich werden und z. B. w�rdigen, wie Heidi sich f�r Kinderrechte einsetzt, vgl.

 
At 9:10 PM, Blogger airworks-no1 said...

Man kann sich nur noch wundern, was und wer alles gesch�tzt ist. Ich hatte einst auch Probleme mit dem RIAS in Berlin. Der fand, dass ich meinen eigenen Namen nicht verwenden darf. Damit kam er seinerzeit aber nicht durch. Ich hei�e noch immer Ria, auch wenn ich nicht mehr in Berlin lebe.
Und fr�her durfte man auch bei den �ffentlich Rechtlichen keine Firmennamen nennen. Also musste man bei Mercedes von den Autos aus Untert�rkheim reden. Was f�r ein Schwachsinn. Vielleicht nennen wir die Dame einfach die "Tusse Heidi" oder so. Da sollte den Bloggern doch was passendes einfallen.

 

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