2005-11-28

Craigslist-Gr�nder f�r Open Journalismus

--- Craig Newmark, Gr�nder des erfolgreichen Community-Angebots Craigslist, ist unzufrieden mit der Qualit�t der Massenmedien und will daher Alternativen aus dem Bereich Citizen Journalism f�rdern:
Saying U.S. newspapers "are afraid to talk truth to power," Craigslist founder Craig Newmark hinted that he's about to launch a major online journalism project within the next few months that will copy the successful "wisdom of the masses" approach to classified advertising and apply it to journalism. Newmark made his remarks before the Oxford University business school earlier this week, and the British newspaper the Guardian reported the details. Newmark also said coverage of the Iraq war and the press' involvement in the Valerie Plame case had damaged American journalism. As for his new online venture, Newmark offered few details, but implied that it would employ Web technology to allow readers to determine what the major news stories would be. "We have seen a genuine wisdom-of-crowds effect at work at times on our Web site," he said. Writing on his blog, Newmark offered only more hints: "I'm working with some folks on technologies that promise to help people find the most trusted versions of the more important stories... and this is personal, helping out another group not associated with craigslist. This kind of technology is intended to preserve the best of existing journalistic practices, and should help retain newsroom jobs."
Die noch sehr unkonkrete Ank�ndigung, die anscheinend in die Richtung Wikinews oder Ohmynews zielt, hat schon einige Medienberichte (etwa bei Telepolis: "Klugheit der Massen") nach sich gezogen -- wohl auch, weil das Modell Craigslist so erfolgreich ist und den Zeitungen im Kleinanzeigenmarkt geh�rig das Geld aus der Tasche zieht.

Und sonst: Al-Dschasira-Bombenbefehl oder nicht? "But honestly, I mean, conspiracy theories�" Die britische Regierung versucht weiterhin das Memo, nach dem Bush den Vorschlag gemacht haben soll, al-Dschasia zu bombardieren, zu entkr�ften und erreicht damit das Gegenteil.

Die Briten haben zudem mit einem Skandal um seltsame Rituale bei ihren Vorzeigetruppen zu k�mpfen: THE News of the World exposes the bullying culture of Britain's elite armed forces with a secret video documenting a sickening catalogue of abuse. A young Royal Marine is FORCED into a barbaric naked fight with another recruit and then KICKED unconscious by a superior in a brutal booze-fuelled initiation ceremony. And the shocking ritual�covertly filmed by a commando�is alleged to be one of many imposed on recruits. Hart ist das Leben beim Milit�r.

Geheimdienst-Unwesen: Zur�ck in den Kalten Krieg. Die CIA stockt massiv ihre Mitarbeiter auf, die an der Front im Ausland verst�rkt als Studenten, Wissenschaftler oder Gesch�ftsleute selbst�ndig auftreten und entscheiden sollen.

Oberterror-Experte Tophoven �u�ert sich derweil in dramatischem Ton zu den angeblichen CIA-Folterlagern und -fl�gen in Europa: Sollte deren Existenz bewiesen werden, sei mit �massiven Schl�gen� von Al Qaeda zu rechnen. Als obs keine besseren Gr�nde g�be, gegen die CIA-Praktiken zu sein. Auf h�herer politischer Ebene zu diesem Dauerbrenner: Mission Impossible for Steinmeier.

Wahlsimulation im Kaukasus: Europarat: Tschetschenien-Wahl war nicht frei. Putin dagegen: Parlamentswahlen haben verfassungsm��ige Ordnung in Tschetschenien wieder hergestellt.

Drohen neue Enthauptungen? Hilfsorganisation: Vier Mitarbeiter im Irak entf�hrt.

EU-Gipfel einigt sich auf Antiterror-Erkl�rung: "Wir betonen unsere totale Verurteilung von Terrorismus in all seinen Formen und unsere Entschlossenheit, ihn auszul�schen", hei�t es in der Abschlusserkl�rung. ... Terrorismus k�nne "niemals gerechtfertigt" sein, hie� es in der Erkl�rung weiter. Zugleich verpflichteten sich die Partnerstaaten, "Konflikte und Besatzungen zu l�sen, Unterdr�ckung zu bek�mpfen, Armut zu verringern, gute Regierungsf�hrung und Menschenrechte zu st�rken, den interkulturellen Dialog zu st�rken und Respekt f�r alle Religionen zu sichern". Neben den 25 EU-Staaten nahmen Bulgarien, Rum�nien, Kroatien und die T�rkei sowie Marokko, Algerien, Tunesien, �gypten, Jordanien, Syrien, der Libanon, Israel und die Pal�stinensische Autonomiebeh�rde an dem Gipfel teil. Um die Terrorismus-Erkl�rung war bis zuletzt gerungen worden. Viele arabische Staaten wollten darin festschreiben, dass der Widerstand gegen eine Besatzungsmacht legitim sei. Damit zielten sie auf die Lage der Pal�stinenser in den von Israel besetzten Gebieten. Alle strittigen Punkte wurden in den gemeinsamen Formulierungen gestrichen.

Geldmaschine Blogs? Ad dollars threaten bloggers' rebel reputations

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