2004-12-22

Irak: 19 US-Soldaten auf einen Streich

--- Vor kurzem waren noch 56 Prozent der US-Amerikaner der Ansicht, dass Bushs Irak-Krieg ein Fehler war: A strong majority of Americans, 58 percent, support keeping military forces in Iraq until "civil order is restored," even in the face of continued U.S. causalities. Ob vergleichbare Umfragen heute zu einem �hnlichen Ergebnis f�hren w�rden? Schlie�lich hat es im Irak mal wieder ganz heftig gekracht: 19 US-Soldaten soll ein Selbstmordattent�ter in Mossul mit in den Tod gerissen haben, dazu kommen weitere Tote anderer Nationalit�ten sowie zahlreiche Verletzte. Der schlimmste Anschlag f�r die Bush-Truppe seit Kriegsbeginn also, zu dem sich die Terrororganisation Ansar al-Sunna bekannt hat. Ein grausames Blutvergie�en, zumal die schlechten Nachrichten aus der nordirakischen Stadt sowie aus anderen Brennpunkten wie Nadschaf oder Kerbela nicht abrei�en. Bush hat inzwischen zumindest anerkannt, dass die Rebellenbewegung im "befreiten" Land ein gr��eres Problem darstellt, als bislang eingestanden. Aber sonst nichts Neues: Despite the obstacles, Bush said progress has been made in Iraq in the year since Saddam Hussein was captured, and he expressed continued confidence that the oil-rich nation will be transformed into a democratic beacon in the Middle East. Ein sch�ner Weihnachtstraum.

Update: Die Pr�zision, mit der der Anschlag ausgef�hrt wurde, und das Wissen der Attent�ter �ber die Bewegungen der Truppen macht Milit�r- und Geheimdienstexperten Sorge. Und das just zu einem Zeitpunkt, in dem sich die US-Armee eigentlich nach den ersten Kriegsplanungen aus dem Irak komplett zur�ckziehen wollte.

Update 2: Als irakischer Soldat getarnt trat der Attent�ter also an. Und die �blichen Verd�chtigen wollen es gar nicht gewesen sein.