2004-11-18

Merten und Medientenor vergleichen sich

--- Der Bonner "Medientenor" und der Kommunikationswissenschaftler Professor Klaus Merten von der Uni M�nster haben einen Vergleich geschlossen. Merten hatte dem Medientenor vorgeworfen, unwissenschaftliche Medienanalysen durchzuf�hren. Hier die Pressemitteilung von Merten im Wortlaut: "Klaus Merten, Professor f�r empirische Kommunikationsforschung in M�nster, und das Bonner Institut Medien Tenor haben ihren Rechtsstreit vor dem Berliner Landgericht am Dienstag beigelegt. Merten: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Verhandlung. Ich f�hle mich in meiner Sicht der Dinge best�tigt. Das Vergleichsangebot vom Medien Tenor zeigt, dass meine wissenschaftliche Kritik anerkannt wird." Der M�nsteraner Professor war vom Bonner Institut Medien Tenor verklagt worden, weil er seine Kritik am 'Mediendax' angeblich als Wettbewerber und nicht als Wissenschaftler ge�u�ert haben soll. Der nun geschlossene Vergleich sieht unter anderem vor, dass Merten seine Kritik als Wissenschaftler weiterhin frei �u�ern darf. Damit ist der Weg frei f�r eine grundlegende Diskussion �ber die Qualit�t von Medienresonanzanalysen. �Wir m�ssen Qualit�tsstandards definieren, die der Branche brauchbare Ergebnisse liefern." Dazu geh�rt nach Merten, dass jede Analyse einer uneingeschr�nkten wissenschaftlichen �berpr�fung standhalten muss. Wichtige Qualit�tskriterien sind die eindeutige Definition der Erhebungs- und Analyseeinheit und die Nachvollziehbarkeit des Vorgehens. M�nster, den 12. November 2004." Zur Debatte findet sich einiges bei der FU Berlin. Zu guter Letzt noch ein Link zur Medienresonanzanalyse nach Merten und zu dessen Unternehmen.