2004-10-05

CIA vs. Bush-Regierung: wer hat die Macht im Staat?

--- In der internationalen Presse wird bereits seit ein paar Tagen �ber die heftigen Spannungen zwischen dem Wei�en Haus und der CIA berichtet. Es geht nat�rlich um den gerade wieder voll aufflammenden Streit �ber die Schuld am verpatzten Irak-Krieg und der Missdeutung des Waffenarsenals Saddam Husseins. Die CIA hat es demnach satt, st�ndig als S�ndenbock herhalten zu m�ssen. So packt der langj�hrige CIA-Spion James Pavitt beispielsweise momentan aus und legt die Fehde zwischen der "Company" und der Bush-Administration offen: James Pavitt spent 31 years at the Central Intelligence Agency, the last five as head of the clandestine service. But never, Pavitt said Friday, does he recall anything like "the viciousness and vindictiveness" now playing out in a battle between those aligned with the White House and the CIA. ... In a telephone conversation on Friday, Pavitt made an argument that others have sounded in recent weeks. "There was nothing in the intelligence that was a causus belli," Pavitt said. Jetzt greift auch Spiegel Online den "Krieg mit dem Wei�en Haus" auf und bauscht noch ein wenig auf: Das Wei�e Haus f�hlt sich inzwischen von der CIA regelrecht verfolgt und argw�hnt, dass mit gezielten Intrigen von dort die Wiederwahl von Bush verhindert werden soll. Im konservativen Lager h�lt man es f�r keinen Zufall, dass in den letzten Wochen immer wieder brisante Informationen durchsickerten, zuletzt eine geheime Analyse �ber die Zukunft des Irak. Das Papier aus der Feder des f�r den Nahen Osten zust�ndigen so genannten National Intelligence Officers zeichnet ein d�steres Bild, das jede Erkl�rung des Pr�sidenten, im Irak gehe es doch jetzt voran, als wirklichkeitsfremdes Wahlkampfgequatsche erscheinen l�sst.