2004-09-21

Pentagon sperrt Internet-Sites f�r GIs im Irak

--- Die unsch�ne Wahrheit �ber die mehr als 1000 toten GIs im Irak sollen sich die US-Soldaten nicht auch noch im Netz anschauen d�rfen. Das Pentagon hat entsprechende Filter in Betrieb, wurde dem Blogger Eric Umansky nun best�tigt: Last week, I received an email from a marine in Iraq who said his network was blocking him from visiting icasualties.org, a site that compiles casualty figures for Americans Iraq, as well as CNN�s page on servicemembers killed in the war. That was the second time I�d read of the military censoring a casualty-related site. Memoryhole.org, the site that first showed photos of flag-draped coffins being shipped back from Iraq, said in June that one of its readers had a similar experience. ... Two Army spokespeople have now explained to me that it is indeed the Army�s intention to block service-members from viewing non-Pentagon casualty sites. Mehr dazu bei heise online. Ganz verst�ndlich ist die Beschneidung der Informationsfreiheit allerdings nicht, denn das US-Verteidigungsministerium gibt die Zahlen ja auch selbst heraus und f�ttert die angef�hrten Angebote damit. Zu der vom Pentagon gefahrenen Linie passt jedenfalls, dass es auch bereits bloggende GIs abgemahnt und zum weitgehenden Schweigen verdonnert hat.

Update: Auch eine Site zur W�hlerregistrierung entkam den Zensoren im Pentagon nicht, berichtet die International Herald Tribune und im Nachhall auch Telepolis. Der Protest ist gro� und zus�tzliches Sites zu diesem Zweck werden zur Verf�gung gestellt.

Update 2: Zumindest die Blockade der Voting-Site hat das Pentagon inzwischen wieder aufgehoben.