2004-09-24

Mit Mikrowellen gegen die irakischen Rebellen?

--- Hightech soll's mal wieder richten -- wenn sonst schon nichts mehr hilft im Irak und die Superpower bislang wenig gegen die Aufst�ndischen ausrichten kann: Jetzt will das Pentagon bei Aufst�nden nicht mehr schie�en sondern strahlen lassen: Mikrowellen, die Menschen brennende Schmerzen zuf�gen, sollen Demonstranten und Angreifer in die Flucht schlagen, ohne sie zu t�ten oder auch nur dauerhaft zu sch�digen. Bis Juli kommenden Jahres sollen vier bis sechs mobile Energiewaffen an US-Truppen im Irak ausgeliefert werden, wie die amerikanische Milit�rzeitung "Stars and Stripes" berichtet. Das Experiment l�uft unter dem bezeichnenden Titel "Projekt Sheriff". "Er ist nicht da, um zu zerst�ren", erkl�rt Colonel Wade Hall vom US-Marinekorps im Jargon des Milit�rtechnokraten. "Er ist da, um den Frieden zu erhalten, aber er kann falls n�tig in den Zerst�rungs-Status gehen." Der "Sheriff" besteht in diesem Fall aus einer eckigen Antenne, die auf Gel�ndewagen wie dem "Humvee" - der auch als monstr�ser Pkw in den USA unterwegs ist - oder auf leichten Panzern montiert ist. Das "Active Denial System", kurz ADS, �hnelt der Technologie, die sonst auch in der K�che zum Einsatz kommt - nur dass in diesem Fall nicht Fertigsuppen, sondern Menschen erhitzt werden. Ein Transmitter erzeugt Mikrowellen mit einer Frequenz von 95 Gigahertz, die etwa 0,4 Millimeter tief in die Haut eindringen. Die elektromagnetische Strahlung erhitzt die Wassermolek�le und erzeugt innerhalb von Sekunden "unertr�gliche" Schmerzen, wie es auf der Website des Forschungslabors der US-Luftwaffe in New Mexico hei�t. "Die Haut wird extrem hei�", sagt Hall. "Die Leute werden den Schmerz nicht aushalten und weglaufen, und zwar dorthin, wo wir sie haben wollen." ... Offen bleibt, welche Sch�den auftreten k�nnen, wenn Menschen etwa bei einer Massendemonstration nicht in der Lage sein sollten, binnen Sekunden aus dem Bereich des Strahls herauszulaufen. W�hrend es auf der Haut zu Verbrennungen kommen kann, sehen Mediziner vor allem eine Gefahr f�r das Augenlicht der Betroffenen.