2004-08-27

Gotteskrieger bekennen sich zu Flugzeugattentaten

--- Russlands Geheimdienst FSB kann seine Ableugnung eines terroristischen Hintergrunds der beiden Flugzeugabst�rze in Russland nicht mehr l�nger aufrecht erhalten: Eine islamistische Gruppe hat sich zu den fast gleichzeitigen Flugzeugabst�rzen in Russland bekannt. An einer Absturzstelle wurden Spuren von Sprengstoff entdeckt. ... Die Echtheit des Bekennerschreibens konnte zun�chst nicht best�tigt werden. Unterzeichnet war das Dokument, das auf einer einschl�gig bekannten Web-Site mit islamistischem Inhalt auftauchte, von einer Gruppe namens Islambuli-Brigaden. Die Gruppe hat sich Ende Juli zu einem Attentat auf den designierten pakistanischen Ministerpr�sidenten Shaukat Aziz bekannt, ist aber weiter bislang nicht in Erscheinung getreten. Die Maschinen seien als Vergeltung f�r den Tod von Muslimen in Tschetschenien entf�hrt worden, hie� es. "Unsere heiligen Krieger schafften es, zwei russische Flugzeuge zu entf�hren, und waren erfolgreich, obwohl sie anf�nglich Probleme hatten." F�nf Mudschaheddin seien an Bord jeder Maschine gewesen. Auf Einzelheiten zum Ablauf der Ereignisse ging die Erkl�rung nicht ein. ... Die Polizei geht Hinweisen auf m�gliche Selbstmord-Attentate tschetschenischer Terroristinnen nach. Der Verdacht falle auf zwei Frauen mit tschetschenischen Namen an Bord der beiden Tupolews, meldete die Agentur Itar-Tass unter Berufung auf ein Mitglied der Untersuchungskommission. Die Frauen waren die einzigen Toten, nach denen sich bislang keine Angeh�rigen bei den Beh�rden erkundigten. Die russische Internetzeitung Gazeta.ru meldet gar, die K�rper der beiden Frauen seien - im Gegensatz zu allen anderen Leichen - v�llig zerfetzt gewesen. Das k�nnte ein Hinweis darauf sein, dass die Toten Sprengstoff bei sich trugen.