2004-08-26

Al-Qaidas Frauenmagazin

--- Telepolis berichtet im Nachklang an eine Meldung von BBC Online �ber die erste Frauenzeitschrift von al-Qaida. Dass die Gotteskrieger mit den online vertriebenen Publikationen al-Battar und Sawt al-Dschihad Werbung f�r sich machen und f�r den Kampf gegen den Westen trainieren, hat sich inzwischen herum gesprochen. Neu ist die gezielte Ansprache weiblicher Mitstreiterinnen, obwohl schon l�nger bekannt war, dass gerade in Saudi-Arabien weibliche K�mpferinnen l�ngst eine wichtige Hintergrund-Rolle �bernommen haben: Jedenfalls gibt es seit 20. August eine sich an die Frauen wendende Online-Publikation namens Al-Khansa, die von einer Organisation herausgegeben wird, die sich "Das Medienb�ro der Frauen auf der Arabischen Halbinsel" nennt. Al-Khansa war eine arabische Dichterin, die Verwandte, die in K�mpfen gefallen waren, verherrlichte. Das passt also schon. Will man der BBC trauen, dann ist das prim�re Ziel der Publikation wenig verwunderlich der Versuch, die mit K�mpfern verheirateten Frauen mit dem Dschihad zu vers�hnen und ihre Unterst�tzung f�r ihre M�nner zu sichern. Angeblich ist Abd-al-Aziz al-Muqrin, der im Juni get�tet wurde und als al-Qaida-F�hrer in Saudi-Arabien bezeichnet wurde, einer der Gr�nder der Publikation. ... Wie BBC �berichtet, sollen die Frauen nicht in den Kampf geschickt werden, sondern sich als Unterst�tzer ihrer M�nner und S�hne bet�tigen, die sich f�r die gro�e Sache opfern: "Das Blut eurer Ehem�nner und die K�rperteile eurer Kinder sind unser Opferangebot." Frau gibt also im Dschihad ihre M�nner her, offenbar das gr��te Opfer, das Frauen machen k�nnen. Aber es werden auch Anweisungen gegeben, wie sie ihre Kinder richtig erziehen sollen, um sie auf den Weg des Dschihad zu bringen, wie sie Erste Hilfe leisten k�nnen, aber auch, wie sich selbst trainieren sollen, um auch k�mpfen zu k�nnen. Wichtig scheint auch zu sein, dass die Frauen von westlichen Lebensverf�hrungen wie Fernsehen oder Klimaanlagen loskommen. Das verweichlicht und macht f�r den Dschihad untauglich. Und wenn man sich erinnert, welche Gesellschaft die Taliban mitsamt al-Qaida aufgebaut haben, dann verlangt der Gottesstaat einiges an Disziplin, Unterhaltungsabstinenz und Unterwerfung unter die M�nner ab. Dazu passt, dass den Herausgeberinnen oder Herausgebern von Al-Khansa nicht gef�llt, wenn Frauen im saudischen Fernsehen als Sprecherinnen auftreten. Das ist eben eine Art von medialer Prostitution.

2 Comments:

At 2:41 AM, Anonymous Anonym said...

Ja. Das hab ich mir auch schon �berlegt, wie Al-Quaida das auf die Reihe bekommen will. Irgendwann sind die Attent�ter alle. Dann m�ssen neue her. Und die m�ssen aus den Frauen raus.. desswegen schleimt sich Al-Quaida jetzt ordentlich in die Frauenwelt ein, damit alles ordentlich funktioniert.

Niemand kann sie aufhalten.
Denker der Welt! Verk�ndet bitte L�sungen f�r das Terroristenproblem!

 
At 2:06 PM, Anonymous Anonym said...

Schickt sie alle zu Uhren 70 Jungfrauen. Und zwar sofort!

70 virgins NOW!

 

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