2004-06-20

Israels Hightech-Grenze

--- Westliche Staaten nutzen verst�rkt das gesamte Arsenal der Hightech-Kriegsf�hrung, um ihre innere Sicherheit zu wahren. Der Trend geht zu abgeschottenen Inseln im Terrormeer, auch wenn der Erfolg solcher Strategien noch �beraus zweifelhaft ist. Jedenfalls will nach den USA, die eine virtuelle Mauer zur Grenzsicherung hochziehen, nun Israel -- wie bereits absehbar -- seine physikalischen Grenzen mit �berwachungstechnik, Drohnen, Roboterfahrzeugen und Sensoren un�berwindbar machen f�r ungewollte Einreisende, wer immer dann alles unter diese Kategorie f�llt: Am Freitag k�ndigte ein Sprecher des israelischen Milit�rs an, dass zur Sicherung der Grenze zum Gaza-Streifen ein neues Waffen- und �berwachungssystem geplant ist, das von einem Think Tank vorgeschlagen wurde. ... Das Milit�r will den bestehenden Sicherheitszaun zun�chst mit weiteren Sensoren ausstatten, die unter allen Wetter- und Lichtbedingungen funktionieren, um Verd�chtige ausmachen zu k�nnen. Zus�tzlich werden unbemannte, fernsteuerbare Fahrzeuge und winzige kleine Drohnen die Grenze �berwachen. Wird Verd�chtiges ausgemacht, warnt das System einen Soldaten in einer �berwachungszentrale, der daraufhin aus der Entfernung auch Waffen einsetzen kann. Das System entscheidet, welche Waffe am besten geeignet ist. Mit den unbemannten Fahrzeugen, die f�r jedes Gel�nde geeignet seien, k�nnen Bomben erkannt und entsch�rft werden. Ausgestattet mit Nachtsichtkameras und Maschinengewehren lassen sich aber auch ferngesteuert Verd�chtige angreifen. �berdies �soll es auch unbemannte, computerkontrollierte Grenzposten in Form von 20 Meter hohen T�rmen geben, die auch ganz ohne Steuerung durch Menschen, (potenzielle) Angreifer erkennen und beschie�en k�nnen.