2004-04-05

In die USA nur noch nach erkennungsdienstlicher Behandlung

--- Die USA wollen nicht mehr l�nger warten, bis die Europ�er und andere "befreundete" Staaten die Reisep�sse ihrer B�rger mit biometrischen Merkmalen ausr�sten. Schon ab September werden daher alle Einreisenden vorsorglich erkennungsdienstliche behandelt, in dem ihnen neben einer fotografischen Erfassung Fingerabdr�cke abgenommen und im Computer gespeichert werden, so unter anderem die New York Times: The Department of Homeland Security announced on Friday that it planned to require travelers from 27 industrialized nations, including longtime allies like Britain, France, Germany, Spain, Japan and Australia, to be photographed and electronically fingerprinted when they arrive in the United States. Officials described the move as a critical security measure intended to protect the country from future terrorist attacks. Once the program goes into effect, by Sept. 30, at 115 airports and 14 seaports around the nation, only diplomats, Canadians and Mexicans carrying border cards, which are typically used for 72-hour visits to the United States, will be exempt from the new rules. Was genau das US-Innenministerium mit den ganzen Daten anfangen will, ist unklar. Denn einen "Schl�fer" erkennt man weder an seinem Gesicht noch an seinem Fingerabdruck. Gef�lschte P�sse haben die potenziellen Terroristen in der Regel zudem auch nicht -- und auch diese k�nne man erst erkennen, wenn im Pass selbst biometrische Merkmale enthalten und diese mit einer zentralen Gesamtdatenbank aller erfassten Daten abgeglichen w�rde. Gegen solche massiven �berwachungsstrukturen protestieren Datensch�tzer seit langem. Zudem ist die Biometrie noch lange nicht ausgereift, sodass die Fehlerraten sich nach wie vor im ein- bis zweistelligen Bereich bewegen. Und was man aus den Daten k�nftig mal alles herauslesen kann oder ob sie an andere Regierungs- oder private Stellen weitergegeben werden oder sonstwie in falsche H�nde geraten, ist ebenfalls alles noch offen. Die Entscheidung sieht so einmal mehr wie reiner Aktionismus aus, der die B�rgerrechte weiter einschr�nkt, ohne bei der Terrorismusbek�mpfung wirklich behilflich zu sein. Aber vielleicht schreckt es den ein oder anderen Reisenden doch ab: Airport and travel executives warned that the decision could overwhelm inspectors and result in a slump in the number of international travelers, which plunged after the Sept. 11 attacks and has only begun to recover. "We're very concerned about the potential for negative reaction from those markets," said Rick Webster, director of government affairs at the Travel Industry Association of America, which represents the nation's largest airlines, hotels, cruise lines and car rental companies. In 2002, almost 13 million of the 19 million overseas visitors to the United States came from the 27 countries affected by Friday's decision. Tourists from just four of those nations, Britain, France, Germany and Japan, spent $22.2 billion in the United States that year, accounting for one-third of all spending by overseas visitors, according to Mr. Webster's group. Bilder von den den Computersystemen gibts im Raben.Horst.

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