2004-04-21

Bundesregierung �berrascht Medienmeute - Weber zweite Wahl

--- Tagelang recherchierten, st�berten und suchten die Berliner und Frankfurter Journalisten nach dem Nachfolger von Ex-Bundesbankpr�sident Ernst Welteke - und fanden ihn nicht. Bundeskanzler Gerhard Schr�der und Bundesfinanzminister Hans Eichel einigten sich still und heimlich auf den K�lner Professor Axel Weber, mit dem niemand gerechnet hatte. "Wir bleiben in der geldpolitischen Kontinuit�t", sagte Eichel heute in Berlin bei der Vorstellung Webers. Niemand habe die Unabh�ngigkeit der Bundebank infrage gestellt. Weber sei eine "hervorragend qualifizierte Pers�nlichkeit", die seit 2002 im Sachverst�ndigenrat verteten sei, ebenso im wissenschaftlichen Beirat der Bundesbank. "Das, was die Opposition angezettelt hatte, ist sch�dlich gewesen", sagt Eichel, wo doch die Bundesregierung tagelang den R�cktritt Weltekes gefordert hatte. Eichel begr�ndete denn auch gleich seine Attacke: Vieles sei unterhalb der G�rtellinie gelaufen. Ihn mag wohl �rgern, dass er seinen pers�nlichen Favoriten Koch-Weser nicht durchsetzen konnte. Weber also zweite Wahl?

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