2004-03-04

Bundespr�sident per Zufallsprinzip

--- Horst K�hler hat immer wieder das Vergn�gen, die zweite Wahl zu sein. Schon zu seinem gegenw�rtigen Job als Gesch�ftsf�hrer des Internationalen W�hrungsfonds verhalt ihm nur die Tatsache, dass Schr�ders erster Mann in den USA durchfiel und der Kanzler gar noch auf das CDU-Mitglied zur�ckgreifen musste. Nun also soll der "harte Pragmatist" unser neuer Bundespr�sident werden und Bruder Johannes abl�sen, nachdem die FDP den Unions-Mann Sch�uble ablehnte und die peinliche Jagd nach einem Kandidaten tagelang �ffentlich in den Medien seitenlang plattgetreten wurde. Ein "unbequemer Macher mit Macken" im Schloss Bellevue -- warum nicht. Auf jeden Fall sicher besser als ein abgehalfterter Kandidat aus der Stoiberschen "Championsleague". Kein gutes Bild machte in der ganzen Angelegenheit die liebe Angie, deren Bundeskanzlerin-Aspirationen wieder sinken. Mehr zur "Schlammschlacht" um die Besetzung des h�chsten deutschen Amtes bei Telepolis.

Update: Bei Rot-Gr�n ging die Kandidatenk�r deutlich schneller: Als Quotenfrau und Alibi-Kandidatin hat sich auf dem linken Fl�gel Gesine Schwan zur Verf�gung gestellt. Kein Wunder, die von ihr geleitete Uni, die Europa-Universit�t Viadrina in Frankfurt (Oder), wird momentan vom brandenburgischen Bildungsministerium mehr oder weniger abgewickelt und kaputt gespart, da kann schon Frust aufkommen. B�tikofer von den Gr�nen verkauft das aber nat�rlich viel sch�ner: Schwan sei mit der "Realit�t in Ostdeutschland gut vertraut", so der Parteivorsitzende.

koehler.html