2004-02-25

Schwule Heirat als hei�es US-Wahlkampfthema

--- Bush ist als rechtschaffener Rechtskonservativer gegen M�glichkeiten f�r Schwule zu heiraten. Er will daher die amerikanische Verfassung so �ndern, dass sie homosexuelle Ehen dezidiert ausschlie�t. Das dies auch ein Wahlkampfthema wird, ist seit Bushs Ansprache an die Nation im Januar klar. Jetzt hat er sein Ansinnen mit der Er�ffnung des offiziellen Wahlkampfs noch einmal breit gestreut und damit Agenturmeldungen und lange Artikel in gro�en Zeitungen wie der New York Times ausgel�st. Bush mag mit seiner Haltung sein Stammklientel �ber 50 eventuell gewinnen, zumal der schwule Ansturm auf die Standes�mter in San Francisco gerade die Nation und vor allem Gouverneur Arnie bewegt. Doch in der Blogosph�re st��t der US-Pr�sident fast �berall auf Ablehnung. Selbst und vor allem die konservativen Leit- und Warblogger wenden sich gegen ihren im vergangenen Jahr noch so verehrten Kriegsherren. Vor allem der englische Immigrant Andrew Sullivan ist aus einem pers�nlichen Kontext heraus g�nzlich entt�uscht von der Entehrung des Gleichheitsgrundsatzes der amerikanischen Verfassung durch Bush, aber auch der InstaPundit mag dem Pr�sidenten nicht folgen. Interessanterweise sind aber auch die demokratischen Kandidaten keineswegs f�r die schwule Ehe, sie bevorzugen stattdessen ehe�hnliche Lebensgemeinschaften mit rechtlichem Schutz f�r Homosexuelle, wie etwa das Beispiel Kerry zeigt. Nur der unabh�ngige Nader ist ausdr�cklich f�r schwule Hochzeiten.

gay-marriage.html