2004-01-27

Kampf um New Hampshire

--- Howard Dean m�sste bei der zweiten Runde der US-Vorwahlen zur K�r des demokratischen Pr�sidentschaftskandidaten in New Hampshire eigentlich fast ein Heimspiel haben, denn der Doktor kommt aus dem gar nicht weit entfernten Vermont. Doch der �berraschende Iowa-Sieger John Kerry f�hrt die Umfragen schon wieder an. Zudem ist Dean schwer angeschlagen: Der Ex-Gouverneur von Vermont k�mpft noch immer mit den Bildern seiner �berdrehten Rede nach der klaren Niederlage in Iowa vor einer Woche. Mit hochrotem Kopf hatte Dean damals seinen Anh�ngern die Namen der Bundesstaaten zugebr�llt, die er noch zu gewinnen gedenkt. Zum Abschluss stie� der Ex-Gouverneur einen schrillen Kriegsschrei aus. Die hysterische Szene wurde im Fernsehen Hunderte Male wiederholt und hat Deans Image schwer geschadet. Deans Berater bem�hen sich daher verzweifelt, den Kandidaten wieder seri�s erscheinen zu lassen. Seine Frau Judith Steinberg Dean begleitet ihn mittlerweile bei fast allen Auftritten. �bers Wochenende verteilte die Kampagne Tausende Kopien eines Fernsehinterviews des Ehepaares, in dem Howard und Judy gewaltig menscheln. In der Netzgemeinde verliert der einstige, f�r sein Weblog gefeierte Internet-K�nig zudem rasch an Unterst�tzung, um nicht zu sagen: diverse Online-Medien und Blogger betreiben inzwischen offene Kampagnen gegen Dean. So werden ihm unter anderem alte Zusagen an die Trusted Computing Platform Alliance (TCPA) vorgeworfen, die von alten Netzhasen als Kampagne zur Abschaffung des Universalger�ts Computer verachtet wird, und sonstige Mauscheleien. So schnell kann sich die Gunst der Surfer wenden.

hampshire.html