2004-01-26

Gerster und die Medienkampagne

--- Bei Sabine Christiansen wehrte sich Florian Gerster gestern gegen die gegen ihn losgetretene Medienkampagne. Der Verwaltungsrat der Bundesanstalt f�r Arbeit habe sich gemeinsam mit den Medien schon vor Vorlage des Pr�fberichts seiner Beratervertr�ge gegen ihn verschworen. Recht hat er, aber trotzdem war er eigentlich schon nach dem WMP-Eurocom-Skand�lchen untragbar geworden und h�tte lieber gleich zur�cktreten sollen. Nun werfen sich alle Seiten gegenseitig Verleumdung und Aufhetzung vor, unsch�n. Selbst Kanzler Schr�der sah sich gezwungen, zu Gerster -- seinem ehemaligen "besten Mann" -- Stellung zu nehmen: "Die Arbeitsf�higkeit der Bundesagentur f�r Arbeit w�re durch einen Dauerkonflikt zwischen Verwaltungsrat und Vorstand in Mitleidenschaft gezogen worden", sagte Schr�der am Montag vor einer Sitzung der SPD-Spitzengremien in Berlin. Diesen Konflikt habe Arbeits- und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement nicht akzeptieren k�nnen. Die Nachfolgeregelung f�r Gerster werde "im gesetzlich vorgesehenen Rahmen" stattfinden.

gersterkampagne.html