2003-12-12

--- Den Prozess gegen den mutma�lichen Terrorhelfer Abdelghani Mzoudi und sein vorl�ufiges Ende mit einem nur noch formell zu best�tigenden Freispruch sieht die FTD in einem Leitartikel als gro�en R�ckschlag im "Kampf gegen den Terror" Marke USA: Der Hamburger Justiz haben die US-Terrorbek�mpfer �bel mitgespielt. Immer wieder verweigerten sie Mzoudis und al-Motassadeqs Richtern Einsicht in die Vernehmungsprotokolle Binalshibhs. Der Verdacht liegt nahe, dass sie die Entlastungsaussagen bewusst zur�ckhielten. Eine solche Missachtung des Rechts ersch�ttert Amerikas Glaubw�rdigkeit beim Kampf gegen al-Kaida weiter. Nicht nur, dass es dort bisher keinen einzigen Prozess gab. In Guantanamo werden von Inhaftierten Aussagen erzwungen, die allenfalls vor Milit�rgerichten Bestand haben. Der Kampf gegen den Terror muss mit rechtsstaatlichen Mitteln gef�hrt werden. So frustrierend das auch sein kann.

Bessere Karten haben die USA trotz ihres j�ngsten Alleingangs bei der Auftragsvergabe laut der Welt dagegen angeblich beim Wiederaufbau im Irak. Der komme "gut voran", titelt das Blatt zumindest. Der ganze restliche Artikel handelt interessanterweise aber vom Gegenteil und insbesondere vor den Problemen der Versorgung mit Wasser und Strom, seltsam.